
BALDIKA-Studie: Innovative Behandlung bei wiederkehrender Harnröhrenverengung
Unsere urologische Belegabteilung nimmt als eines von 25 spezialisierten Zentren in Deutschland an der BALDIKA-Studie teil. Diese vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragte Erprobungsstudie untersucht eine vielversprechende neue Behandlungsoption für Patienten mit wiederkehrender Harnröhrenverengung (Harnröhrenstriktur).
In der Studie werden zwei Behandlungsverfahren für Patienten mit wiederholter Harnröhrenverengung miteinander verglichen:
• Behandlung mit einem medikamentenbeschichteter Ballonkatheter, der die verengte Harnröhre aufweitet und gleichzeitig ein Medikament (Paclitaxel) freisetzt, das die erneute Narbenbildung hemmen soll.
• Urethrotomia interna (Harnröhrenschlitzung) – das bisher etablierte endoskopische Standardverfahren, bei dem die Verengung durch einen Schnitt erweitert wird.
Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob unter der Verwendung des Ballonkatheters langfristig bessere Ergebnisse erzielt werden als bei der herkömmlichen Behandlung, insbesondere im Hinblick auf eine dauerhafte Beseitigung der Verengung und eine spürbare Verbesserung der Beschwerden. In der Erprobungsstudie kommt der Optilume®-Ballonkatheter zum Einsatz. Dieser ist ein in der EU und den USA bereits zugelassenes Medizinprodukt.
Die Ergebnisse sollen dem G-BA eine abschließende Nutzenbewertung der neuen Behandlungsmethode ermöglichen – für eine Erstattungsfähigkeit durch die gesetzliche Krankenversicherung.
Ob Sie für die Teilnahme in Frage kommen, wird in einem persönlichen Vorgespräch an unserer Klinik
geklärt. Die Eignung wird anhand klinischer Kriterien individuell beurteilt. Die Teilnahme ist freiwillig
und kann jederzeit beendet werden.
Was erwartet die Teilnehmer?
Die Teilnahme an der BALDIKA-Studie umfasst:
Wenn Sie sich für eine Studienteilnahme interessieren, wenden Sie sich bitte an uns.